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Raps als Pflanze

Raps ist eine Kreuzung von Kohl und Rübsen und gehört somit zu den Kreuzblütengewächsen wie Senf und Kohl. Beim Raps existiert keine Wildform, das heisst, er wurde vom Menschen gezüchtet. Ursprünglich stammt er aus dem östlichen Mittelmeerraum, und für die Verbreitung in ganz Europa sorgten die Römer. Raps wird bereits seit Jahrhunderten wegen des hohen Ölgehalts seiner Samenkörner kultiviert. 

In Mangel- und Kriegszeiten, wenn es an tierischen Fetten fehlte, wurde Raps zum wichtigsten Speiseöllieferanten. Und in Zeiten des Überflusses fristete er eher wieder ein Mauerblümchen-Dasein – zu Unrecht, wie die Ernährungsforschung heute beweist.

Die «Gegenspieler» von Raps sind Erreger von Pilzkrankheiten, die Wurzeln und Stängel angreifen. Tierische Schädlinge sind Erdflöhe und vor allem der Rüssel- oder Glanzkäfer. Je länger Raps auf derselben Fläche angebaut wird, desto besser vermehren sich seine «Gegenspieler». Deshalb wird nach der Ernte auf dem jeweiligen Feld für mindestens drei Jahre kein Raps ausgesät.

 

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