Von der Pflanze zum Öl
In der Schweiz wird vor allem Winterraps angebaut, und dieser wird im August ausgesät. Im Flachland bis zu 800 m ü.M. und auf kalkhaltigen Böden gedeiht er besonders gut. Pro Hektare werden zwei bis drei Kilogramm Samen ausgesät, das heisst etwa 50 Saatkörnchen pro Quadratmeter. Die Rapsfelder blühen von Mitte April bis Mitte Mai, und sobald die Blüten befruchtet sind, bilden sie Schoten, in welchen zahlreiche kleine schwarze Körner zu finden sind. Ab Mitte Juli wird der Raps dann mit einem Mähdrescher geerntet und in Sammelstellen abgeliefert, wo er gereinigt und getrocknet wird.
In der Ölmühle wird anschliessend das Öl aus
den Rapssamen herausgepresst, diese bestehen zu 40 bis 45 % aus Öl.
Schweizer Rapsöl wird durch mechanische Pressung der Körner, ohne
Verwendung von chemischen Substanzen, gewonnen. Der verbleibende Rapsschrot
oder -kuchen ist ein beliebtes und sehr nahrhaftes Viehfutter.



